Dienstag, 11. Dezember 2007

Krishna Tempel und Uni bei Nacht

Wie ihr schon am Titel erahnen könnt, wurde es dieses Wochenende nichts mit dem Wildpark. Unser Trip wurde kurzerhand vom Führer komplett gestrichen, wegen wichtiger unvorhersehbaren Gründen, versteht sich. Das Wetter war auch nicht so berauschend, also war das nicht wahnsinnig schlimm. Damit das Wochenende aber nicht wieder spurlos vorüber zieht haben wir uns beschlossen doch was zu unternehmen. Neben einem Laden in dem man Afrikanische Kunst, in meinen Augen Plunder und Kruscht, einkaufen konnte, haben wir den größten Krishna Tempel in der südlichen Hemisphäre besucht. Krishna ist eine Gottheit bei den Hinduisten, aber es gibt auch eine Religion, eben diese zu der der Tempel gehört, die nur Krishna allein als Gott anerkennt. Man kann an den Bilder erkennen, dass der Tempel schon recht imposant war. Hat mich aber erstmal an Naboo (Star Wars) erinnert. Wie bei den Hinduisten auch üblich wurden natürlich vor dem Eintritt die Schuhe ausgezogen.Ich fand den Tempel schon beeindruckend und recht pompös. Man hat uns natürlich sofort als "Ungläubige" erkannt, weshalb uns dann eine hübsche Inderin angesprochen hat und begann uns ihren Glauben näher zu bringen. Traurigerweise war das Mädel so eine Art Nonne, lebte also im Tempel, und kannte von der Welt drum herum so gut wie nichts. Das gehört zum Glauben dazu, dass man zu möglich wenigen Dingen eine Bindung aufbaut, weil das Leben im Prinzip nur die Straße zur Vereinigung mit Krishna ist. D.h. man lebt im Zölibat, ist Veganer und widersagt sämtlichen Drogen, darunter auch Koffein, also wahrlich eine höllisch lange Straße. Trotzdem fand ich es sehr erstaunlich, wie Desiré uns den Glauben näher gebracht hat und vorallem, wie überzeugt sie von dessen Richtigkeit war. Sie hat jedoch zu keinem Zeitpunkt versucht uns zu bekehren und es scheint auch nicht so zu sein, dass diese Religion alle anderen ausschließt, denn überall gibt es "Gott" und das sei im Prinzip überall der gleiche. Nunja, heißt aber eigentlich Krishna :-)Auf den beiden Deckengemälden sieht man Krishna. Er wird blau dargestellt, weil wir uns in der 4. Phase befinden und in der zeigt e er sich eben in blau. Man sieht, dass er schon irgendwie auch ein erwachsen werden durchlief, allerdings seien das nur die verschiedenen Gestalten Krishnas. Er ist Gott, kann also aussehen wie er will.Die anderen Bilder will ich nicht weiter kommentieren. Alles was blau ist, ist Krishna, aber es gibt noch andere "Untergötter".Am Abend wollten wir noch in ein Musical, welches auf dem Campus lief. Allerdings waren mir 11€ dann doch zuviel für etwas, was mich eigentlich nicht interessiert. Immerhin hatte ich die Kamera dabei und habe die Hauptgebäude der Uni fotografiert.

Zum Schluss noch ein kurzes Update zum Hasenparadoxon. Der Hase des Nachbarn springt noch immer rum, keine Änderung in Sicht. Aber überraschenderweise ist er nun der einzige Hase auf dem Grundstück. Denn einen Tag nach dieser unglaublichen SMS Diskussion mit Candice war der Hase von Gina mitsamt Hasenstall verschwunden. Für mich gibt es dafür nur eine Erklärung: Die aufkeimende Angst und die anschwellende Wut von Candice darüber, dass ich die Kontrolle über den Hasen übernehmen könnte und sie rein garnichts dagegen tun konnte, hat sich in diesen 24h dermaßen gesteigert, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt, zudem mich diese aufgestaute negative Energie bei direkter Konfrontation vermutlich direkt vernichtet hätte, der Wunsch es mir heimzuzahlen und zu verhindern, dass mein teuflischen Vorhaben gelingt, so groß wurde, dass allein der Wunsch, dass die Freundin Ginas existiert und sie den Hasen einfach aus meinen Klauen entreißt ausreichte, um diese Person zu erschaffen. Energie und Masse sind äquivalent und ich kann froh sein, dass dieses Haus noch steht, denn wenn aus purer dunkler Energie eine ganze Person erschaffen wird, dann hätte die kleinste Schwankung in Candice' Gemütszustand eine Kettenreaktion ausgelöst, infolge dessen ein Feuerball die komplette Stadt vernichtet hätte. So aber verschwand der Hase, zurück blieb der letzte Scheiß, ähm, Verzeihung, sein letzter Schiss. Den mussten Michael und ich natürlich entsorgen, aber jetzt sind alle Anzeichen verschwunden und Frieden ist eingekehrt. Ob Candice im Moment mit mir spricht hab ich noch nicht rausgefunden, aber ich will diesen göttlichen Frieden auch nicht auf die Probe stellen, never touch a running system. So das wars, bis bald. Andi

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