Montag, 19. November 2007

Evidence of Incapacity (Armutszeugnis)

So, schon lange nichts mehr hören lassen. Leider war in letzter Zeit das Wetter schlecht, oder ich war nicht mobil, sodass ich keine Bilder von tollen Tieren oder ähnlichem habe, weil ich schlicht weg nicht unterwegs war. Der Alltag zeigt eben sein wahres Gesicht.

Nach dem heutigen Ereignis muss ich einfach nochmal ein paar Worte über Südafrika verlieren. Bevor ich zum bestimmt unterhaltsamen Punkt „Passierschein A39- kein Ende in Sicht“ komme, hier mal meine Sicht:

Südafrika wird in den nächsten Jahren zu Grunde gehen. Ich weiß nicht, was ihr so über Simbabwe wisst, mal soviel: Simbabwe hat im Moment 30.000% Inflation. D.h. etwa jeden Monat halbiert sich der Wert des Geldes. Grund ist ein Präsident, der aus dem wirtschaftlichsten Land Afrikas innerhalb der letzten 10 Jahre durch Unfähigkeit einfach ein saumäßig armes Land gemacht hat. Und ich glaube, dass genau das in Südafrika auch stattfinden wird. Am Wochenende hat mir jemand erzählt von einem Südafrikaner, der lange Zeit im Ausland war und der bei seiner Rückkehr bemerkte, dass es erschreckend sei, wie sich Simbabwe’s Vergangenheit und die momentanen Situation in Südafrika gleichen.

Es klingt jetzt rassistisch, so ist das aber nicht gemeint. Ich glaube es kommt einfach von der afrikanischen Lebensweise, damit meine ich die ursprüngliche, also die der Schwarzen, dass ein Land regiert von Schwarzen wirtschaftlich nicht funktionieren kann. Wie bereits erwähnt ist hier einfach alles unendlich langsam und selbst ausgebildete Personen sind einfach nur unfähig und wirken dumm. Im Moment braucht es hier 13 Monate um einen Pass zu bekommen, es dauert Jahre bevor man eine Geburtsurkunde erhält und es dauert Jahre, bevor ein Laden eine funktionierende Kreditkartenanlage bekommt. Genau das Gleiche ist es mit Telefon und Internet. Das sind jedoch immens wichtige Dinge, wenn man ein Geschäft führen will.

Das richtig traurige ist: ES GIBT NICHTS, WAS DU TUN KANNST UM DAS ZU BESCHLEUNIGEN! Kei n Geld der Welt hilft hier. Ich könnte doppelt soviel für ne Pizza bezahlen und trotzdem bräuchte die Bedienung 5 Minuten bevor sie sich bemüht aufzuhören Geld zu zählen und mir die bereits herumstehende Pizza 3 Meter weit zum Tresen reicht (mir selbst passiert).

In der Politik nichts anderes. Was da für Pfeifen rumsitzen ist kaum zu glauben. Das kommt davon, wenn man Leuten, die vor 10 Jahre nach dem Ende der Rassentrennung geschrien haben, ein Amt gibt, von dem sie rein garnichts verstehen. Zugleich gibt es hier diese unglaubliche Ignoranz, also Unwissenheit, die auf keine Kuhhaut passt.

Beispiel: Es gibt hier den Herrn Zuma, der ist sowas wie nen Präsidentschaftskandidat. Der war vor einiger Zeit in der Zeitung, weil er ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer HIV infizierten Person hatte. ABER: er wusste das, und das sei kein Problem, schließlich habe er danach geduscht. ????

Wieviel weiß wohl der normale Südafrikaner über Aids, wenn „intelligente“ Personen schon nichts wissen? Hier in Kwazulu-Natal liegt die Quote bei fast 40%. Vierzig Prozent HIV infiziert. Am Campus sind es etwa 20%. Ich glaube ich muss nicht erklären, was das in den nächsten Jahren bedeutet.

Meiner Meinung nach gibt es einen anderen Grund, warum es um Afrika so schlecht steht, und es ist nicht der Mangel von Wasser und Nahrung. Es ist der Afrikaner selbst, der von seiner Lebensweise her nicht dazu geschaffen ist in einer Industrienation zu leben, bzw. sie selbst zu führen.

Und wie soll man dann überhaupt im internationalen Vergleich konkurrieren? Ein Freund hier unten benutzt gerne das Wort „German efficiency“, also „deutsche Effizienz“, wenn Michael und ich pünktlich sind, oder mal was anpacken, ohne dass wir dazu von jemandem den Befehl erhalten. Das trifft das Problem wieder sehr genau. Es gibt Dutzende Personen hier auf dem Campus, die meiner Meinung nach keine Daseinsberechtigung besitzen. Die haben einen Job, eine Aufgabe, machen sie aber nicht, weil sie unfähig sind. Und genauso ist das überall. Hier in den Labors dasselbe, alles dauert einfach ewig.

Nun genug, was war heute passiert?

Ich wollte ein Buch verlängern. Ein Buch, dass ich vor 3 Wochen mit meinem Universitätsausweis ausgeliehen habe. Ich komme hin, der Kerl zieht meine Karte durch das Lesegerät: „Ihre email Adresse muss erst aktiviert werden, ich bekomme hier ne Meldung, dass die nicht funktioniert.“ ???

Öhm, seltsam, heute morgen noch eingeloggt, ging alles. „Ja, aber das steht hier. Gehen sie zu dem Informatik Büro. Draußen die Treppe runter, dann rechts, dann grüne Türen, eine davon.“??

Ich gehe also los. Finde es natürlich nicht. Hab schon wieder nen Hals. Wieso funktioniert hier alles nur temporär? Nunja, also zurück zum Büro, die Sekretärin fragen. „Ich schreib da mal nen Brief, dann sollte das wieder gehen, 20 Minuten.“

Den Brief den ich dann nach 45min abhole (früher wollte ich nicht hin, die Wahrscheinlichkeit den Wisch da schon zu kriegen, schien mir zu gering) unterscheidet sich nicht im geringsten von dem, den ich schonmal in der Bibliothek abgegeben habe. Das ist einfach ne Vollmacht, dass ich alles ausleihen darf was ich will und das meine Abteilung haftet. Toll, das funktioniert unter Garantie nicht.

Aber wieder hin. Der Kerl will den Wisch nichtmal sehen, meint nur wieder, da sei diese Meldung, und ich müsste die email Adresse aktivieren. „Können sie mir noch mal erklären, wo ich genau hin muss und was das Problem ist.“ Antwort: „Da kann ich hier nichts machen, ihre email Adresse ist nicht aktiviert, gehen sie raus, dann nach rechts, vorbei an den Toiletten die Treppe runter zu den grünen Türen.“ Ok, ich ziehe los. Diesmal finde ich grüne Türen. Eine ganze Menge. Genauergesagt sind in dem Gebäude an dem ich jetzt stehe alle Türen grün. Ich bekomme schon wieder leichten Zorn. Eine Tür steht offen, da steht nen Zettel mit IT irgendwas dran, aha, IT, das muss es sein.

Erkläre dem Kerl aus 4 Meter Entfernung, weil er zu faul ist aufzustehen, was mein Anliegen ist. Er erklärt mir, dass er nicht wüsste, ob das Problem nicht vielleicht bei meiner Karte läge. Ich sage, nein, die funktioniert. Ich soll doch einfach die PC-Hilfe Nummer anrufen, da würde man wissen was zu tun ist.

Narf. Wieder zurück ins Büro. Nummer gewählt. Brauche 5min, um dem Kerl mein Problem zu schildern, mir ist es ja auch nicht klar, wie soll ich es denn dann auch ihm erklären. Er sagt, ich solle wieder zurück zu den IT Leuten, oder zu der Stelle wo man Karten ausstellt. I glaub i werd närrisch.

Nein, zu den IT Leuten gehe ich definitiv nicht nochmal, besser gleich zur Kartenstelle, da war ich ja schon zu Beginn meines Aufenthaltes mehr als oft.

Mittlerweile hab ich schon wieder 30 Minuten verschwendet. Es ist heiß draußen, ich bin schweißgebadet. Doch das Schicksal hat ein Einsehen. Ich gebe dem Kerl meine Karte, der zieht sie durch. Er findet kein Problem. Ich frage mich, ob es hier wohl nur deshalb so heiß ist, weil in meinem Innersten allmählich die Kernfusion zu zünden beginnt. Ich versuche entspannt ihm meine Geschichte zu erzählen, aber er merkt dass ich fertig bin mit den Nerven und meint: „Keep cool, don’t panic. Ich helf dir.“ Danke, danke. Ich habe einen Helfer, wir gehen in die Bibliothek. Jetzt erinnert mich das wirklich an Asterix erobert Rom, mal schauen wieviele Leute ich so um mich sammeln kann.

Der Bibliothekar verweist abermals auf diese blöde Meldung, zeigt sie aber meinem Helfer. Und dann bin ich erstaunt, bzw. eigentlich nicht. „Da muss er doch garnicht zu den IT-Leuten, da muss er zum Govan Mbeki Gebäude.“ Der Sack hat mich doch absichtlich einfach so rumrennen lassen, was zum Henker, gibt es hier das Wort Organisation eigentlich?

Aha, also los. 5min Marsch. Wir sind dort. Da sitzt nen 20 Jähriger am PC, der gerade abgestürzt ist und neustartet, der auf Plastik rumkaut und in etwa so intelligent wirkt, wie das zerkaute Stück Plastik in seinem Mund. Da werden wir unsere Antwort nicht finden, denke ich noch. Und das bewahrheitet sich. Mein Helfer erklärt das Problem. Mein Email account wird gecheckt. Funktioniert. Ach was! „Ruf doch mal in der Bücherei an.“ „Wie? Hab die Nummer net.“ „Ruf die Auskunft an, dann kriegst sie.“ Unterhalten sich mein überaus netter Helfer und die Unfähigkeit gegenüber. Es wird telefoniert. Problem jedoch nicht erkannt. Wir werden 3 Türen weiter geschickt.

Da sitzt ne nette Frau am PC. Wir erklären mein Problem. Sie weiß auch nicht weiter. Begleitet uns aber zurück zum dem Kerl am PC. Oha, schon zu dritt, das unfähige Dutzend schaff ich doch. „Was ist hier los?“ Fragt sie. Er erklärt es. Sie: „Mit wem aus der Bibliothek hast du gesprochen.“ „Ähm, weiß net.“ „Dann ruf nochmal an.“ „Ähm, weiß die Nummer nicht.“ Sie weiß nicht weiter. Mein Helfer: „Auskunft anrufen.“Gesagt, getan, das Fräulein redet mit dem Kerl in der Bibliothek, macht klar, dass mit meinem email Account alles klaro ist, ich hätte volles OK von ihr (sie scheint die Chefin von irgendwas zu sein). Sie verabschiedet sich. Mein Helfer führt mich wieder zur Bib.

Der Kerl zieht wieder meine Karte durch à noch immer der Fehler. Und ich sehne mich nach einem produktiven Gespräch mit einem 3 jährigen, der meiner Sprache nicht mächtig ist. „Wir gehen jetzt zum Chef.“ Aha, ein Machtwort. Also zum Chef der Bücherei, dieser ist , man beachte, 4 Meter entfernt in seinem Büro. Da war ich auch schon, dem hatte ich meine Vollmacht vor einigen Wochen gegeben.

Wir erklären das Problem. Er nimmt meine Karte und stellt fest: „Der Computer der Bücherei nimmt ihre Adresse nicht, die @uni-konstanz.de. Halleluja, die Lösung ist nah! Ich gebe ihm meine Adresse an dieser Universität und es klappt. Das Buch wird verlängert. Mein Helfer verabschiedet sich. Ich bin nach einer Stunde am Ziel. Man beachte: die Lösung war einfach nur 4 Meter entfernt.

Evidence of Incapacity sag ich da nur.

Ein Wort zu meinem Helfer: Sehr netter Mensch, super witzig, kennt die komplette Uni, labert mit jedem Mädel und meinte noch, dass das öfters vorkomme. Dass man Leute im Kreis schickt und früher oder später landen sie dann bei ihm und er löst die Probleme dann.


Nachtrag: Der Staat Südafrika zahlt anscheinend jeder HIV positiven Person 80€ pro Monat. Das ist nen richtiger Haufen Geld für jemanden, der jeden Tag an den Ampeln um Geld betteln muss und wohl auch kein Wunder, warum Leute sich absichtlich anstecken lassen. Hier wird definitiv ohne Hirn reagiert.

Montag, 5. November 2007

Der König der Straßen

Hallo erstmal. Ich weiß garnicht, ob sie es wussten, aber es gibt mich immernoch. Und! Ich bin soooooo ruhig. Seit dem Bunnybabies-Debakel ist es hier deutlich ruhiger im Haus. Candice scheint nicht mit mir zu sprechen, was nicht weiter schlimm ist, weil ich sowieso nichts mehr zu ihr sagen kann. Nachdem mir vorgehalten wurde, dass ich sie von Anfang an nicht leiden konnte, und das auf Grund beleidigender und herablassenden Sätzen wie: „Hi, how are you?“; „Morning“; „Hallo“, habe ich entschlossen einfach nichts mehr zu sagen, das sollte eigentlich relativ neutral sein.

Letzte Woche ging nicht mehr arg viel. Freitag gab es einen Lichtblick in der anhaltenden Pechsträhne Michaels. Wir haben wieder ein Auto! Aber leider nicht SEIN Auto, sondern den Landrover unseres Vermieters (siehe Bilder). Ich hab schon wieder vergessen, welches Fabrikat es ist, aber es scheint sich um eine militärische Variante zu handeln. Das Gefährt wiegt nämlich nur 1,8 Tonnen. Michael hat herausgefunden, dass das an diversen Alu Teilen liegt. Nun also zum Auto. Unser Plan: Nachdem Michael sein Auto nicht bekommen hat, haben wir unseren Vermieter angerufen, ob er uns aushelfen könnte. Der war jedoch in Ungarn, hat es aber an seine Frau weitergegeben. Freitag hat Frau Schneider dann das Auto vorbeigebracht. Jetzt muss man wissen, dass Frau Schneider die Mutter von Matthew ist, der auch hier im Haus wohnt, aber gerade 4 Wochen durch Europa zieht, und dass Matthew nen Auto hat, welches Candice benutzt. Wir konnten mit ihr einmal einkaufen gehen, aber wir wollten halt doch gern nen eigenes Auto. Letzterer Gedanke ist aber irgendwie in den unendlichen Weiten des Handyfunknetzes verloren gegangen. Denn Frau Schneider brachte den Landrover und nahm das Auto von Matthew mit. Warum? Abermals ist diese Frage nicht zulässig. Allerdings haben Michael und ich jetzt nen Auto und Candice keins. Also frohen Gemütes Samstag morgen in die Garage zum Landrover starten. Vorher die Instruktionen von Frau Schneider durchlesen: Es gibt nen Choke, den man ziehen muss zum Starten; es gibt nen Immobaliser, da steckt man in nen zusätzliches Loch am Lenkrad nen zusätlichen Schlüssel, welchen man 20 Sekunden drin lassen muss, erst danach kann man starten. Desweiteren stand dort der Satz: „Was immer ihr tut, schließt niemals, niemals, niemals die Fahrertür, die lässt sich nicht mehr öffnen,“ und „das Auto lässt sich nicht abschließen.“ Nunja, ich habe ja bereits erwähnt, dass man hier nachts sein Auto niemals an der Straße stehen lässt, weil man sich nicht sicher sein kann, ob es am Morgen dann noch da steht. Aber, wir nahmen uns einfach vor dort zu parken, wo nen Security Guard Wache hält.

Also eingestiegen und Leinen los! Aber ... Nichts. Motor startet nicht. Wieder Frau Schneider angerufen: „Batterie ist wohl leer.“ Sie beordert Mechaniker auf 13:00 Uhr. Dieser kommt...um 15:00 Uhr. Steigt ein und zeigt uns, dass wir den Joke nicht maximal draußen hatten. Also wird Gewalt angewandt und die Kiste fährt. Und wie. Die Gänge kriegt man nur mit Gewalt rein (Frau Schneider braucht manchmal beide Hände), wir haben nen gewaltigen Toten Gang, aber egal, wir sind jetzt größter PKW auf der Straße! WIR SIND GESETZ.

Wir versuchen immernoch die Ameisenplage (man beachte das Wort PLAGE, ich zähle die Dritte) im Auto einzudämmen, die Kiste ist halt doch in die Jahre gekommen.

Weil wir wieder mobil sind haben wir für Sonntag die Besichtigung eines weiteren Dammes angesetzt. Sonntag morgen steh ich auf, Frühstücke gemütlich - geplant war um 12:30 ne Freundin von Michael einzulanden und dann loszufahren - als Michael mir mitteil, dass wir um 11:00 noch zum Squash gehen. Antwortet man einem Südafrikaner auf die Frage, ob man gerne mal mit ihm Squash spielen gehen will, mit Ja, dann erfährt man von dem genauen Zeitpunkt möglichst kurze Zeit davor. Gegen 9:30 wussten wir also, dass wir um 11:00 Squash spielen „müssen“. Der Platz ist allerdings 30 Minuten weg, wir müssen vorher noch Schläger und Bälle einkaufen und danach wieder zurück, duschen, und dann rechtzeitig das Mädel abholen. Nunja, ihr ahnt es vermutlich schon. Es hat nicht geklappt. Einmal verfahren hat uns 10 Minuten gekostet, dann in windeseile Schläger gekauft, geflucht dass das Parkticket 50 Cent kostet, ins Auto gestiegen und dann standen wir. Das Auto hat keinen Pieps mehr gemacht. Sogar die Signalleuchte des Immobalisers war aus. ??? Verdammt. Parkwächter um Hilfe gefragt, danach zum Schlüsseldienst im Einkaufszentrum: „Da müssen Sie die Sicherheitsfirma anrufen, die das eingebaut hat.“ Frau Schneider versucht zu erreichen. Nimmt nicht ab. Verdammt! Sämtliche Pläne werden gecancelt. Nach ner halben Stunde treffen unsere Freunde vom Squash ein. Wir öffnen den Motorraum. Wo ist die Batterie? Kein Schimmer, keine Batterie zu erkennen. Was tun? Mal auf gut Glück den Vermieter anrufen, vielleicht ist der wieder zurück. Und tatsächlich, er ist zurück und hat eine einfache Lösung. Die Batterie befindet sich unter dem Beifahrersitz. Vorne am Beifahrersitz steckt ein Metallbolzen in einer Hülse, außer: Andi hat ihn beim aussteigen mit seinem Rucksack rausgezogen! Ohne diesen Stift, hat das Auto keinen Saft. Wieso? Warum? Weshalb baut man da so einen beschissenen Stift ein, den man so leicht rausziehen kann, und der die Stromversorgung vom kompletten Auto kappt? Den Stift kann man übrigens auch während der Fahrt rausziehen, das hat dann den netten Effekt, dass der Motor direkt ausgeht, die Servolenkung nicht funzt und die Bremse auch extrem schwer zu bedienen ist, was bei fast 2 Tonnen bestimmt nen mächtigen Adrenalinschub gibt. Also aus Sicherheitsgründen ist der Stift da sicher nicht. Letzteres ist uns nicht passiert, aber wohl mal Frau Schneider.

Auto läuft wieder, Michael und ich kommen uns einfach nur verarscht vor. Immerhin gehen wir dann doch noch Squash spielen, danach noch ins Schwimmbad und abends in den oscarprämierten deutschen Film „Das Leben der anderen.“ Der lief in Deutsch mit englischem Untertitel, war also ganz angenehm anzuschauen und ist wirklich nen sauguter Film.

Mal schaun, ob wir nächstes Wochenende zu einem der vielen Dämme fahren können, dann gibts auch mehr Bilder und weniger Schrift; versprochen.